Mitten in der heißen Integrationsdebatte über die türkischstämmigen Migranten in Deutschland wurde der 33-jährige Osman Isfen, zum Juniorprofessor für Strafrecht und Strafprozeßrecht an der Juristischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum berufen.
Damit hat es zum ersten Mal ein türkisches Migrantenkind, das das deutsche Schulsystem durchlaufen hat, zum Jura-Professor an der Universität geschafft. Der im Jahr 1977 in Istanbul geborene Osman Isfen wurde unter 11 Kandidaten für diese Stelle ausgewählt. „Ich bin selbst ein typisches Gastarbeiterkind nach Deutschland gekommen. Mit der Ernennung zum Juniorprofessor fühle ich mich in dieser Gesellschaft anerkannt und freue mich sehr, für die türkischstämmigen Studenten an der Uni als Vorbildsfunktion dienen zu können“, so Isfen.








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Professor Isfen ist natürlich fachlich kompetent und entspricht den Anforderungen die an einen Jura- Professor gestellt werden müssen. Aber leider hatte ich an seiner Vorlesung Strafprozessrecht keine wirkliche Freude. Das ist natürlich nur ein kleiner Makel und spricht vielleicht auch für Professor Isfen, immerhin können was die Vorlesungen angehen nur die wenigsten Professoren wirklich überzeugen (z.B. Huster, Schreiber, Riesenhuber, Bernsmann)
Diese Nachricht erfreut mich! Ich hoffe, dass in Zukunft noch viele weitere Professoren mit Migrationshintergrund in den verschiedenen Fachbereichen anzutreffen sind. So wird Integration auch in oberen Schichten voran getrieben. Das kann sich nur positiv auswirken auf alle Menschen.